Wege in die Kraft
 

DER NUTZEN DER SUPERVISION

Ein paar Beispiele:

Fragen eines Beraters im HR

Ich will mich als Berater definitiv selbständig machen und meine Anstellung kündigen. Dabei beschleicht mich eine Angst, die mir mitteilen will: Wie mache ich das? Kann ich davon leben? Wie teile ich die Praxiszeiten ein? Wieviele Stunden  muss ich täglich arbeiten damit ich davon leben kann? Wie komme ich in mein Vertrauen?

Feedback und Lösung: Nachdem ich mir über die Situation mehr Klarheit verschaffen konnte und indem ich meine Vorstellungen der Arbeitszeiten darlegen konnte, ist mir bewusst geworden, dass ich die finanzielle Situation gut managen kann und die Arbeitszeit so einteilen kann, dass ich die gewünschte Freizeit zur Verfügung habe. Die Ängste sind verflogen. Geholfen hat mir die blosse Auslegung meiner Bedenken und die Bestätigung der Gewissheit, dass ich bis hierhin bereits meine privaten Klienten gehabt habe und dies in sinnvoller Weise weiterentwickeln kann. Durch nur eine Stunde Supervision konnte ich Sicherheit und Zuversicht gewinnen.


Die Fragen der Inhaberin einer Gemeinschaftspraxis

Allgemein brauche ich für mein erweitertes Angebot zu viel Zeit und frage mich: Wie gehe ich sinnvoll mit neuen Technologien um? Was bringt es mit sich, wenn ich mein Angebot erweitere? Wie kann ich mich bei steigenden Anforderungen effizienter organisieren?

Feedback und Transformation: Mein eigenes erweitertes Angebot hat mich zeitlich sehr beansprucht und ich habe etwas verzweifelt nach Lösungen gesucht und kam nicht weiter. Nun bin ich mir bewusst geworden, dass ich im Team die entsprechenden Aufgaben verteilen kann. Geholfen hat mir die Sicht, dass ich nicht immer alles selber und alleine machen muss. Das Team ist ja da und die Personsnen, die mit technischen Herausforderungen viel schneller zu Lösungen kommen als ich auch. Darauf musst eich zuerst kommen. Mir ist durch die Supervision Einiges klarer geworden  und ich werde ein paar Umorganisationen in meiner Gemeinschaftspraxis vornehmen. Meine eigenen Arbeitsabläufe können nun durch entsperechendes und bereits vorhandenes Know how optimiert und somit viel Zeit eingespart werden.


Offene Fragen einer Paartherapeutin

Ich habe Probleme mit einem getrennt lebenden Klientenpaar. sie wurden mir vom sozialamt zugewiesen. es ist ein grosser Streit im Gang wegen der kinderbetreuung. Ich hatte keine ahnung wo genau das Problem der ständigen Auseinandersetzungen liegt. Wer Schuld daran trägt und wie ich eine Lösung herbeiführen kann.

Transformation: Nachdem wir in der Gruppensupervision die Situation durchgespielt haben wurde mir vieles bewusst und ich weiss nun wie ich weiterfahren kann. Solche einsichten sind sehr wertvoll und nehmen viel Unsicherheiten im weitern Vorgehen.


Fragen eines Komplementärtherapeuten

Ein selbstzahlender Klient kommt schon seit längerer Zeit wegen Schmerzen zu mir in die Körpertherapie. Grundsätzlich ist es sein gutes Recht, wenn er die Therapie selbst bezahlt und trotz stagnierender Syptomatik immer wieder kommt weil ihm die Therapie, wie er behauptet, gut tut. Ein Gespräch über seine Lebenssituation blockt er bewusst ab. Ich bin mir prozesszentriertes Vorgehen gewohnt und will eine konkrete Lösung erarbeiten können, damit mich meine Arbeit auch befriedigt. 

Transformation: Die Supervision hat mir verschiedene Ebenen meines therapeutischen Wirkens aufgezeigt. Zu meinem weiteren Vorgehen gehört nun, meinen eigenen Anspruch zu hinterfragen. Weiter durfte ich erfahre, wie ich meinen konkreten Wert als Therapeut von einem neuen Blickwinkel aus betrachten kann.


DIE LEITUNG:

Janine Breetz hat einen Master in Systemisch, Lösungs- und Ressourcenorientierter Beratung der Zhaw, Erfahrungen in Psychodramatherapie und ist als Supervisorin der Oda KT anerkannt. Die supervidierte Praxis ist ein Bestandteil zur Erreichung des eidgenössischen Titels und zur Zulassung der Höheren Fachprüfung für Komplementärtherapie.

Die Supervision gilt als Qualitätssicherungstool im Zusammenhang mit Fragen rund um die Praxis der Komplementärtherapie und der Alternativmedizin.

Als ehemalige Präsidentin des grössten Berufsvebandes im komplementärtherapeutischen Bereich hat Janine Breetz Thematiken aus verschiedenen Perspektiven kennengelernt, die sie in der Supervision für den Praxisalltag aber auch in der Teambildung einbringen und verknüpfen kann.

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